KO mit Tropfen

Immer wieder in den Schlagzeilen,hier mehr zum Thema


Lene M. - 20 Jahre

„Er sah so nett aus und wollte mich doch nur auf einen Caipirinha einladen. Kacke! Einen Moment nicht hingeschaut und schon hatte ich die Tropfen in meinem Drink. Was dann passiert ist, weiß ich nicht mehr. Irgendwann wachte ich ohne Hose in einer dunklen Ecke auf!“


In die Falle gegangen...

Das ist leider kein Einzelfall. Immer häufiger werden die sogenannten KO-Tropfen Personen verabreicht, um sie in einen wehr- und willenlosen Zustand zu versetzten, sie zu betäuben und gefügig zu machen. Was kann ich tun, um mich davor zu schützen? Was mach ich, wenn ich betäubt wurde?


Was sind KO-Tropfen eigentlich?

Der Begriff KO-Tropfen steht nicht für einzelne Stoff, sondern ist ein Sammelbegriff für viele Substanzen, die eine betäubende Eigenschaften haben. Gamma-Hydroxybuttersäure (GHB) ist beispielsweise eine der häufigsten Chemikalien, die als KO-Tropfen Anwendung finden.

KO-Tropfen werden anderen Personen unbemerkt verabreicht, um sie in einen wehrlosen Zustand zu versetzen und sie gefügig zu machen. Dies geschieht überwiegend in Bars, Diskotheken und auf öffentlichen Festen, kann aber auch im privaten Rahmen passieren. Täter sind sowohl Fremde als auch (neue) Bekannte und Freunde. Es wird überwiegend in flüssiger Form in Ampullen angeboten und meist Getränken beigemischt.

GHB ist geruch- und farblos und hat einen salzigen bzw. seifenartigen Geschmack. Es wird auch unter Liquid E, Liquid X, Liquid XTC oder Liquid Ecstasy gehandelt und konsumiert.