KO mit Tropfen

Immer wieder in den Schlagzeilen,hier mehr zum Thema


Lene M. - 20 Jahre

„Er sah so nett aus und wollte mich doch nur auf einen Caipirinha einladen. Kacke! Einen Moment nicht hingeschaut und schon hatte ich die Tropfen in meinem Drink. Was dann passiert ist, weiß ich nicht mehr. Irgendwann wachte ich ohne Hose in einer dunklen Ecke auf!“


In die Falle gegangen...

Das ist leider kein Einzelfall. Immer häufiger werden die sogenannten KO-Tropfen Personen verabreicht, um sie in einen wehr- und willenlosen Zustand zu versetzten, sie zu betäuben und gefügig zu machen. Was kann ich tun, um mich davor zu schützen? Was mach ich, wenn ich betäubt wurde?


Wie wirken KO-Tropfen?

Die Wirkung von GHB ähnelt der von Alkohol und kann ein bis vier Stunden anhalten. Jedoch tritt die Betäubungsphase sehr schnell ein (ca. 15 Min.); die Aufwachphase dauert nur wenige Minuten.

GHB verlangsamt die Aktivitäten des zentralen Nervensystems und wirkt hemmend auf die Herzaktivität und das Atemzentrum. Je nach Dosis kann es Entspannung, Beruhigung, starken Rededrang, Verstärkung der Sinneseindrücke, erhöhtes Kontaktbedürfnis, Halluzinationen, Schwindelgefühl, Erinnerungsverlust, Bewusstlosigkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen sowie Widerstandslosigkeit und Handlungsunfähigkeit hervorrufen.