Hier findest du den Film "Netzangriff" vom SWR

Was ist das?

Unter "Cybermobbing" oder "Cyberbullying" versteht man die Beleidigung, Belästigung oder Bloßstellung von Personen im Internet oder andere Neue Medien.

Vor allem Soziale Netzwerke wie SchülerVZ, StudiVZ oder Facebook sind davon nicht ausgenommen.

Cybermobbing kann verschiedene Formen annehmen. Es reicht von Lästerattacken durch Kommentare oder postings, über Belästigungen in Chats bis hin zur Veröffentlichung und Verbreitung privater Fotos oder Informationen.

Wie kannst du dich schützen?

1. Gehe vorsichtig mit deinen Daten um! Stelle keine privaten Kontaktdaten von dir online und vor allem: Gib sie nie an Fremde raus!

2. Richte ein Extra-E-mail-Account für dein Profil in sozialen Netzwerken an, welches du nur für die Anmeldung verwendest!

3. Lege dir in Sozialen Netzwerken bestimmte Freundeslisten an! Du kannst inzwischen z.B. bei Facebook innerhalb deiner Freundeslisten neue Listen anlegen. Je nach Liste kannst du dann Einstellungen vornehmen, so dass nur bestimmte Freunde deine Postings, Fotos oder Kommentare sehen. Sobald du neue Freunde hinzufügst, füge sie einer Liste hinzu und überprüfe bei jedem deiner Einträge, WER diese sehen kann! Falls du nicht weißt, wie es geht, suche unter "hilfe" bei Facebook nach "Privatsphäre-Einstellungen" oder kontaktiere Michael. Er kann dir alles erklären:)

4. Fotos auf Facebook sind frei zugänglich, vor allem, wenn sie nicht bei den Privatsphäre-Einstellungen geschützt werden. Überlege dir deshalb genau, welche Fotos du online stellst. Da alle Daten bei Facebook gespeichert werden, hilft es auch nicht, diese einfach zu löschen. Fotos, die dich in peinlichen Situationen zeigen, können auch Jahre später noch herausgekramt werden. Denke deshalb auch an die Zukunft und überlege gut, was dir eventuell noch Ärger einbringen könnte!

5. Stelle bei jedem Foto auch gut überlegt ein, für wen diese sichtbar sind. DU kannst einstellen, ob sie öffentlich, für alle deine Freunde oder nur für bestimmte Personen sichtbar sind. Überlege daher immer genau, welche Einstellungen du vornimmst und wen du zu deinen Vertrauens-Personen zählst.

6. Kontrolliere regelmäßig deine Sicherheitseinstellungen in Sozialen Netzwerken! Überprüfe, wer dich verlinken kann, wer in deine Chronik posten kann und wer dich auf Fotos markieren kann.

Weitere Tipps gibt es hier!(Seite des Bundesministeriums für Frauen, Senioren, Familie und Jugend)